Umheblääterle (Regensommer - Verse)

(Wenns jede Tag schiffet und seicht, cha me gäbig Värsli brünzle)

So richtig umheplääterle das meessti no lehre!

Oben üf dr Glunte schwimme und allem „to-do“ dr Rigge chehre.


Herbschtellig isches, grau, chalt und nass

mi Luun und mis Badzüüg verstoube, s isch krass.


Chönnt ga Chleider choufe, dassi wenigstens das erlediget ha.

D Verchöiferin seit fründlich:

„D Herbschtmode isch leider no nid da.“


Uf z Badiwätter bruchsch di gar nid z fröie,

denn muesch de sowiso zersch höie!


Bi dire Wald gloffen; „Was chunnd äch da dir z Löib ab?“, hani deicht?

E Rägetropf, was suscht. Gli drüf abhe hets gseicht.


Jetz weisi warum daas hiir mitem Wätter so ne Sach:

D Wulche megen niid träägen, siin vermötli z schwach.

Epis Stärkends, vilicht Ovomaltiine messtes han!

Ou nei! Das ischt o niid, deich nummen a Wärbeslogan!

(Chaschs nid besser aber länger)


Es git nid a de Füess, aber irgendwie im Gmüet Blaatere

wenn me nid cha wandere und uf d Sunne muess wartere.


Die Schnecken leben im Paradies

denen geht’s alles andere als mies.


Den Meertrübeli fehlt total die Süsse,

(läck, si die suur, no meh als ig) und ich hab kalte Füsse.


Dem Igel, dem geht es gut, füllt mit Schnecken seinen Bauch,

wäre jetzt schon parat für den Winterschlaf und ich übrigens auch!


Dieser Sommer raubt mir irgendwie

meine Lebensmutenergie.


I wett o d Vorteile nid us de Ouge verliere:

Bi däm Wätter bruchi wenigstens d Bei nid z rasiere.


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